Kochen mit unseren RedakteurInnen Cecilia und Sascha
Kurz vor den Weihnachtsferien 2023 trafen wir uns mit unserer Chefredakteurin Frau Anselm bei Frau Ruhl (vielen Dank für den Support!) in unserer Schulküche. Mit dabei: Herr Ulherr, der unseren Kochevent fotografisch begleitete.
Wir wollten ein typisch deutsches und ein typisch russisches Gericht kochen: Sascha war für Pelmeni, russische Teigtaschen, zuständig und Cecilia für die fränkischen Krautwickel.
Rezepte
Wer die Gerichte nachkochen möchte, haben wir hier die Rezepte und die zugehörigen Bilder zusammengestellt.
Wir beginnen mit Saschas Pelmeni.
Pelmeni sind mit Fleisch gefüllte Teigtaschen, zählen heute zu den russischen Nationalgerichten und sind in allen Teilen des Landes bekannt. Ihr Ursprung liegt vermutlich in den Regionen des Urals, der Wolga und Sibiriens. Die russische Küche soll in diesen Regionen stark von asiatischen Nomaden beeinflusst sein.
ZUTATEN:
Für den Teig
400g
2 Eier
150 ml Wasser
½ Teelöffel Salz
Für die Füllung
400g gemischtes Hackfleisch
50g Butter
3 EL Sahne
2 Zwiebeln
Salz und schwarzer Pfeffer
Knoblauch nach Bedarf
Für die Soße
2 EL Butter
3 EL Essig
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Schmand
Etwas Brühe aus Brühwürfel
So geht’s:
Mehl in eine Rührschüssel geben, eine Vertiefung formen und das Wasser, Ei und Salz zugeben. Das Ganze zu einem festen Teig kneten (Nudelteig), mit einem Tuch abdecken und 20 - 30 Minuten ruhen lassen. Das Fleisch mit kleingehackten Zwiebeln, Butter, Sahne, Pfeffer und Gewürzen vermengen.
Den Teig zu einem Strang (1,5 - 2 cm) rollen und Stücke abschneiden (1 - 1,5 cm). Aus diesen Teilen Plätzchen rollen. Man kann den Teig auch bis zu einer Dicke von ca. 2 mm ausrollen und dann mit einem Glas runde Stücke ausschneiden.
Darauf mithilfe eines Löffels die Fleischmasse legen, das Fleisch im Teig einschließen und die Ränder zudrücken. Die Pelmeni in kochendes Salzwasser oder in Brühe legen. Nachdem das Wasser wieder aufkocht und die Pelmeni an die Oberfläche schwimmen, noch ca. 2 - 3 min ziehen lassen.
Wasser abgießen. Pelmini in eine Schüssel geben und mit Butterflocken bedecken. Die Pelmeni kann man mit Butter, mit Schmand, mit Essig oder mit der Mischung aus gehacktem Knoblauch oder Zwiebeln, Pflanzenöl, Essig, Salz und Pfeffer servieren.
Wer mehr auf fränkischer Küche steht, dem empfehlen wir die Krautwickel, gekocht von Cecilia.
Krautwickel oder im Fränkischen auch „Graudwiggala“ genannt, sind eine köstliche Hausmannskost aus Franken, die wir hier mit Salzkartoffeln kochen.
ZUTATEN:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 altes Brötchen
1 Ei
500 ml Brühe
50 g Speck
1 TL Dijonsenf
Salz & Pfeffer
Soßenbinder dunkel
Paprikapulver
Majoran
1 Weißkohl
Zwiebel
So geht’s:
Zunächst einen großen Topf mit Salzwasser aufstellen und zum Kochen bringen. Den Strunk aus dem Weißkohl herausschneiden, die äußeren Blätter entfernen. Den ganzen Kohl in das Wasser geben und 6-8 Minuten garen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken. Die Blätter vorsichtig ablösen, acht große Blätter zur Seite legen, vier Blätter für die Füllung klein schneiden.
Das Hackfleisch, ein Ei, ein eingeweichtes und ausgedrücktes Brötchen, die gewürfelte Zwiebel, den klein geschnittenen Kohl, Senf, Salz, Pfeffer und die restlichen Gewürze in einer Schüssel vermengen.
Je ein bis zwei Esslöffel Hackfleischteig auf die großen Kohlblätter geben. Die Kohlblätter aufrollen und mit einem Küchengarn zusammenbinden.
Die Krautwickel zusammen mit den Speckwürfeln in einer Pfanne anbraten. Wenn die Rouladen Farbe angenommen haben, mit Brühe aufgießen und ca. eine halbe Stunde schmoren lassen.
Die Krautwickel herausnehmen, dunklen Soßenbinder zur Soße geben und etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Krautwickel mit Soße servieren.
Text: Cecilia & Sascha, Fotos: G. Ulherr, Video: E. Anselm