Eine Herausforderung für Kunstlehrer und Schüler

Kunst auf Distanz und mit Nähe

Die letzten Monate waren geprägt von Distanz- und Wechselunterricht. Eine Herausforderung für Kunstlehrer und Schüler. Aber wir haben Wege gefunden, uns an Meistern der Vergangenheit und Gegenwart zu orientieren und ihre Stile für uns zu entdecken.

So haben sich die Klassen 5a und 5b an James Rizzi versucht und die Fröhlichkeit und den Optimismus seiner Kunst in ihren Werken zum Thema „Großstadtgewimmel“ widergespiegelt. Auch mit der älteren Kunstgeschichte haben wir uns in unseren Kunststunden auseinandergesetzt und die Höhlenmalereien von Lascaux nachempfunden. Ein experimenteller Spaß mit Farbe und Materialien.

In der nächsthöheren Jahrgangsstufen haben sich die Schüler der Klassen 6a und b mit den Naturstudien Albrecht Dürers, der ja ganz in der Nähe, in Nürnberg, geboren wurde, auseinandergesetzt und selbst ein Nashorn gezeichnet, welches sie anschließend abstrakt mit Acrylfarben in Anlehnung an Kandinsky übertrugen.

Entstanden sind farbenfrohe Werke, die das Imposante dieser Tiere deutlich hervorheben.

Zusätzlich dazu haben diese beiden sechsten Klassen in der Antike gestöbert und die wunderbaren antiken römischen Mosaikporträts bewundert. Das musste gleich ausprobiert werden und herausgekommen sind interessante Porträts unserer Schüler im antiken römischen Stil.

Das Porträt beschäftigte auch unsere 8a und 8d. Sie versuchten, sich selbst zu entdecken und in einfachen realistischen Porträts sowie anschließend experimentell im Stil David Hockneys abzubilden.

 

Carola Sleeper

(Kunsterzieherin)