FASZINATION TECHNIK
   
  Interessierte 10. Klässler besuchen Vortrag an der FH Würzburg/Schweinfurt
   
 

 

Am 20. 02. 2008 machten sich 13 Schüler der 10ten Klassen mit dem Zug auf den Weg nach Würzburg zum Vortrag der FH Würzburg/
Schweinfurt „Faszination Technik“. Dort ange-kommen bedienten wir uns an dem Informations-stand mit Blättern und Heften, die verschiedene Berufe vorstellten. Im Aldi Süd Hörsaal wurden wir herzlich begrüßt und dann ging es auch schon los mit den verschiedenen Vorträgen.

 

Da bundesweit weiterhin dringend Ingenieure gesucht werden, informierte die Fachhochschule in Würzburg in Kooperation mit der „Agentur für Arbeit“ Würzburg sowie dem „Bayerischen Unternehmensverband Metall und Elektro BayME“ und fünf Unternehmen im Rahmen ihrer Veranstaltung „Faszination Technik“ rund 440 SchülerInnen über die Möglichkeiten und Zukunftschancen in technischen Studiengängen und Berufen.

Junge Ingenieurinnen und Ingenieure der Firmen Viasys, Warema, Rexroth Bosch Group, Nanoplus und KBA gaben Einblicke in ihre tägliche Berufspraxis im In- und Ausland, informierten über Projektaufgaben und die Produktion, den Maschinenbau, die Nanostruktur-Physik, die Elektro-, Medizin- und Kunststoff-Technik. Trotz erfreulich hoher Erstsemester-Zahlen an der Fachhochschule (14 % an beiden Standorten, 24 % an der Fachhochschule in Schweinfurt) studieren junge Frauen aktuell nur zu rund 10 % technische Studiengänge - angestrebt hingegen werden 25 Prozent, so Vizepräsident Professor Dr. Johannes Brändlein. Es sei, so Eugen Hain, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Würzburg, noch immer ein geschlechts-spezifisches Berufswahl-Verhalten festzustellen. Als Ingenieur habe man körperlichen Einsatz zu leisten inmitten von Maschinen.

Der Geschäftsführer Michael Bischof von BayME wünscht sich eine Förderung der so genannten „MINT“-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), um dem eklatanten Mangel an Ingenieuren (23.000 Stellen bundesweit vakant, rund 1.000 bis 1.500 Stellen in Unterfranken nicht besetzt) entgegentreten zu können. Den SchülerInnen, die zu zwei Dritteln Realschulen besuchen und zu einem Drittel Gymnasien, wurde gesagt, dass es bei Bewerbergesprächen nicht so sehr auf den Abschluss ankomme, sondern sehr viel mehr die Praxis zähle. Ein Trend, so Josef Wilhelm, gehe verstärkt hin zu dualen Studiengängen: Hier erhalten die „Stuzubis“ meist nicht nur eine Ausbildungsvergütung über den Zeitraum ihrer Ausbildung sowie ihres Studiums hinweg, sie kombinieren auch Theorie und Praxis und haben auf dem Arbeitsmarkt hervorragende Chancen.

Nach dem  Vortrag machten wir uns bei trübem Wetter auf den Weg in die Stadt und stärkten uns erstmal bei Mc Donalds. Bevor wir uns dann endgültig auf den Nachhauseweg machten, hatten wir noch unseren Spaß in Würzburg. Im Großen und Ganzen war dieser Tag für uns sehr interessant und wird uns bestimmt bei der Wahl unseres späteren Berufswunsches helfen.
   
 

 

K. Klein, M. Fischer, 10d