Neues vom Wahlfach Rudern
 
  Physiotherapeut und Ex RRRler zu Besuch
 
 

 

Beharrlich und mit viel Ausdauer und Fleiß hat die Rudergruppe unserer Schule den ganzen Winter über gearbeitet. Ausdauertraining auf dem Fahrrad und Ruderergometer sowie Kraftausdauertraining mit freien Hanteln und Kraftgymnastik standen auf dem Plan. Dabei wechselten sich Pyramidentraining, Zirkeltraining oder Mehrsatztraining ab.

 

Ein ganz besonderes Highlight für uns war der Besuch von Benny Strassberger, ehemaliger Realschüler und Teilnehmer am Wahlfach Rudern. Er macht zur Zeit eine Ausbildung zum Physiotherapeuten in Erfurt.  Am Freitag vor den Faschingsferien bekamen wir also eine Kostprobe seines Könnens. Und wir waren Alle begeistert!! Hauptthema war – wie sollte es anders sein – der Rumpf und hier insbesondere der Rücken. Rückenschmerzen sind übrigens ein Volksleiden geworden! Nach einer sehr anschaulichen theoretischen Einführung bekam jeder eine persönliche Haltungsanalyse inklusive Tipps zur Verbesserung. Dann folgte der Praxisteil. Und wer jetzt denkt : „Na ja , so ein paar lausige Übungen kann doch Jeder, der irrt gewaltig!! Schon mal was vom „Russian Twist“ auf dem Pezziball gehört? Oder Liegestütze auf dem Therakreisel gemacht? Oder wie wär’s mit Liegestütz mit jeweils einer Hand auf einem Medizinball?

 

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Dabei hätten wir noch so viele Fragen gehabt. Aber vielleicht hat Benni ja noch mal Zeit für uns.
                       
 
 

 

Neben Muskeln braucht der Ruderer auch Hirn. Deshalb gibt es auch immer wieder mal Theorie: Aufbau der Muskulatur, wie trainiere ich richtig, wie verhalte ich mich auf dem Wasser, usw. Zur Sicherheit auf dem Wasser unterrichtet uns in regelmäßigen Abständen die Wasserschutzpolizei Würzburg. Wer schon mal  die immer größer werdenden Schiffe auf dem Main beobachtet hat, der versteht, dass das Verhalten auf einer Wasserstrasse genauso Regeln unerworfen ist, wie der normale Straßenverkehr.

 

So, und dann gibt’s für alle Ruderneulinge eine kleine Prüfung! Das Bestehen erlaubt es dann, auch mal selbstständig die Muckibude (= Kraftraum) zu benutzen.

 

Besonders erfreulich war für mich die erfolgreiche Teilnahme „meiner“ Rudergruppe an der Vereinsregatta des Kitzinger Rudervereins, wo wir sehr positiv aufgefallen sind.

 

Im Verein haben wir mittlerweile schon eine ganze Gruppe ehemaliger Realschüler.

 

Und jetzt warten wir natürlich darauf, dass wir wieder „auf Wasser“ gehen können. Spätestens nach Ostern wird wieder  gerudert und zwar mit neuen RRR-Rudershirts!
 

 

Helga Staudt-Bieber