Spendenaktion der RRR für Japan  

Kitzingen, 09.05.2011

 
 
  600 Euro für ein Kinderheim unweit von Fukushima
   
 

Vor den Osterferien endete die Spendenaktion für die Opfer der schlimmen Katastrophe in Japan. So kamen in unserer Schule 600 Euro zusammen, von Seiten der Schulleitung wurden allein schon 300 Euro bereitgestellt. Auch wenn die Schreckensmeldungen aus Japan immer weniger und von neuen Katastrophen des Weltgeschehens verdrängt und überlagert werden, sind die Schäden, die das Erdbeben, der Tsunami und die nukleare Katastrophe von Fukushima verursacht haben, auch für ein hoch technisiertes Land wie Japan nur schwer alleine zu bewältigen.

Nach genauer Recherche haben wir beschlossen, das Geld der „Würzburger Japanhilfe“ zukommen zu lassen. Diese unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. ein Kinderheim in Ichinoseki (ca. 150 km von Fukushima entfernt). Es wird von einer deutschen Ordensschwester, zu der die „Japanhilfe“ persönlichen Kontakt hat, geleitet. Derzeit leben in dem Kloster 60 Kinder im Alter zwischen 2 und 18 Jahren – in einer kleinen, aber noch einigermaßen erhaltenen Turnhalle. Auch das Kinderheim wurde teilweise zerstört, es muss wieder aufgebaut und dringend vergrößert werden, denn es soll noch viele weitere Kinder aufnehmen und ist jetzt schon überfüllt. Alles in Allem werden dafür 5 Millionen Euro benötigt. Einen kleinen Teil haben wir nun zu diesem Neuaufbau beigetragen.

Unser

Dank gilt allen Spendern, die sich für die japanischen Erdbebenopfer engagiert haben.
 

 

E. Anselm