Ausstellung "Echte Körper"
   
  Exkursion der 10. Klassen nach Bad Kissingen
   
  Am 24.10.2007 konnten die Klassen 10a und 10c in Begleitung der Lehrer Fr. Bock und Hr. Ulherr in der Ausstellung "Echte Körper" mehr über das Menscheninnere selbst herausfinden. Doch zuvor fuhren die beiden Klassen, samt den zwei Erwachsenen als Begleitschutz, die lange Strecke von Kitzingen nach Bad Kissingen. Die Ausstellung öffnete erst ab 10:00, sodass wir davor noch Zeit für ein Frühstück beim dort in der Nähe liegenden Restaurant McDonalds hatten, dem sich die meisten anschlossen. Um 10:00 Uhr begann die gruselige Vorstellung mit den toten im ehemaligen "Schlachthaus". Eine gute Stunde hatten wir Zeit echte konservierte Körper zu betrachten oder die in der Nähe hängenden Berichte zu den Leichnamen durchzu-lesen und alle zu dem jeweiligen Körperteil des Ausstellungsbereichs zu erfahren.

Zuallererst konnten wir uns allgemein grob über den Körperbau informieren und den ersten toten Menschen von allen Seiten betrachten. Dort wurden menschliche Knochen, ein ganzes Skelett sowie Phötenschädel in verschiedenen Stadien ausgestellt.
Im zweiten Trakt konzentrierte sich die Ausstellung bewusst auf die unteren Bereiche des Körpers, sprich aufgeschnittene Beine und in Scheiben geschnittene Füße. So konnten wir einen genauen Blick auf die Knochen und Muskeln des Toten werfen.
Der dritte Teil der Ausstellung begnügte sich mit einem Saal mit Klappsitzen, an dessen Anfang ein Film gezeigt wurde, in dem Chemiker sich mit einem Leichnam befassten und die einzelnen Organe konservieren wollten. Bereichert wurde das Filmmaterial durch Aussagen von Professoren und Doktoren, was diese Vorstellung alles in allem sehr ansehnlich machte.
     
 
 

Im vierten Trakt konnten wir Schüler selbst Hand anlegen und selbst einen Vergleich zwischen einer Nicht-Raucher und einer Raucher-Lunge bekommen, der die meisten wirklich beeindruckt hatte. Durch das drücken eines Blasebalges wurde die Lunge mit Luft gefüllt und ausgedrückt. Zusätzlich bestand die Möglichkeit sich an den in der Nähe hängenden Platten über die Folgen des dauerhaften Rauchens schlau zu machen.
Im fünften Bereich von sieben wurden in ersten Teil die einzelnen Phasen der Schwangerschaft beschrieben sowie ein Film und eine Darstellung mit Figuren. Danach wurden die Unterleibe von Mann und Frau auf be-bilderten Tafeln und an einigen Leichen veranschaulicht.
Der vorletzte Trakt beschäftigte sich mit Organen wie Niere und Herz und welche Folgen unregelmäßige Untersuchungen und ungesundes Verhalten zur Folge haben.

Das Highlight der ganzen Ausstellung war eine einzige Leiche, die in dünne Scheiben geschnit-ten über viele Meter verteilt in einer Glasvitrine auf neugierige Besucher zu warten schien, die das Körperinnere genauestens unter die Lupe nehmen wollten. Zu guter Letzt wurden einige berühmte Doktoren aus der Geschichte der Körperwelten genannt sowie einige weitere Tote in ungewöhnlichen Positionen gezeigt. Am Ausgang wurde ein Buch  bereitgestellt, in dem man sich mit einem positiven Spruch zur Organspende äußern konnte.
Beim Hinausgehen fingen die Diskussionen bereits an, wem was bei der Ausstellung gefallen hat. Diese Diskussionen fanden sogar beim zweiten Besuch von McDonalds kein Ende. Bei unserer Heimfahrt konnten wir das Motto dieser Ausstellung nur bestätigen: "Von den Toten Lernen", denn das haben wir.

Shamel Spanheimer, 10a, Fotos: Ulherr

 
 
  Die Ausstellung kann man auch im Internet besuchen: www.echtekoerper.de