Staatliche Realschule Kitzingen
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Exkursion

Studienreise nach Weimar in den letzten Tagen vor den Sommerferien

Über 30 °C - sengende Hitze - und ein bisschen Schatten, in den sich die 9-Klässler mit ihren Guides während ihres Rundgangs auf dem Gelände der Gedenkstätte Buchenwald immer wieder flüchten. Wir, die wir hier in Deutschland im sicheren Jetzt leben, können uns nicht im Ansatz vorstellen, wie unmenschlich und grausam der stundenlange Appell auf dem Exerzierplatz in der vernichtenden Sommerhitze der erbarmungslosen Sonne für die unterernährten und durch Krankheit geschwächten Gefangenen gewesen sein musste. Betretenes Schweigen und Entsetzen begleiten die Gruppen bei ihrer Führung sowie Unverständnis über jene Gräueltaten. Um nicht nur einen bleibenden Eindruck über die dunklen Jahre von 1933 bis 1945 zu bekommen, entschied sich die Realschule Kitzingen in diesem Jahr für eine zweitägige Fahrt. Wenn man nun schon mal in Weimar wäre, sei es viel zu schade, der geschichtsträchtigen Stadt nur einen kurzen Besuch abzustatten. So beschlossen, wurde ein Rundgang durch das Weimarhaus gebucht, während sich der Werken-Zweig auf einen „kleinen Bauhausspaziergang“ um und in das Universitätsgelände begab. Genug Geschichte und Kultur! Hiermit endete auch der offizielle Teil des ersten Tages und die Schüler*innen hatten die Möglichkeit, alleine auf Entdeckungstour zu gehen sowie sich in diversen netten kleinen Restaurants etwas einzuverleiben und sich nach der Anstrengung des Tages zu stärken und relaxen. Abgerundet wurde die Klassenfahrt durch eine interessante, abwechslungsreiche und kurzweilige Stadtführung, bevor zwei Busse sich wieder mit 96 Schülern und 5 Lehrer*innen Richtung Kitzingen auf den Weg machten. Fazit: Eine beeindruckende und erlebnisreiche Klassenfahrt, die ich persönlich in dieser Form unbedingt beibehalten würde.
Text: A. Schielke, Fotos: J. Kaderschafka, A. Schielke